Häufige Fragen

Was Eltern vorher wissen wollen

Die meisten Fragen drehen sich um eines: Was muss ich dafür aufgeben? Kurze Antwort: weniger, als du denkst.

Stillen, Bett, Nähe

Was ihr nicht aufgeben müsst

Hier kommen die drei Fragen, die mir am Anfang fast immer gestellt werden.

Muss ich abstillen, damit mein Kind besser schläft?

Nein.

Stillen und besserer Schlaf sind kein Widerspruch. Wenn du weiterstillen willst, stillst du weiter, nachts auch. Was wir anschauen, ist nicht, ob du stillst, sondern wie der Schlaf drumherum aussieht.

Wenn du abstillen möchtest, weil du selbst eine Pause brauchst, schauen wir, wie das gut geht. Eine Bedingung ist es nicht, und ich werde dich nicht dazu überreden.

Muss das Familienbett weg?

Nein. Ich bin großer Fan vom Familienbett.

Wenn euer Familienbett für euch funktioniert, bleibt es. Dann arbeiten wir darin statt dagegen.

Es geht aber genauso ohne. Manche Familien schlafen getrennt besser, manche wollen irgendwann umstellen. Beides ist in Ordnung. Entscheidend ist, was zu eurem Schlafzimmer, eurem Kind und euren Nerven passt, nicht das, was in einem Ratgeber steht.

Mein Kind schläft nur an der Brust oder im Arm ein. Muss das aufhören?

Nur, wenn du es möchtest.

Einschlafbegleitung ist nichts, was man einem Kind abtrainieren muss. Nähe beim Einschlafen gehört in diesem Alter dazu.

Sie wird erst dann zum Thema, wenn sie für dich nicht mehr tragbar ist: wenn das Einschlafen zwei Stunden dauert, wenn dein Rücken nicht mehr mitmacht, wenn abends nichts mehr von dir übrig ist.

Dann verändern wir es. In Schritten, die klein genug sind, dass dein Kind mitkommt, nicht von einem Tag auf den anderen.

Nachts um drei

Weinen und Schlaftraining

Ist das nicht doch Schlaftraining unter anderem Namen?

Nein, und der Unterschied ist kein sprachlicher.

Schlaftraining arbeitet damit, dass ein Kind lernt: Auf mein Weinen kommt keine Antwort. Das Kind beruhigt sich dabei nicht, es gibt auf. Genau das machen wir nicht.

Wir setzen eine Stufe früher an und fragen, was euer Kind nachts eigentlich braucht. Dann verändern wir die Bedingungen, nicht das Kind. Du reagierst während der ganzen sechs Wochen auf dein Kind.

So funktioniert die Sichere-Hafen-Methode

Was passiert nachts, wenn mein Kind weint?

Du gehst hin.

Wir arbeiten bindungsorientiert, und das heißt genau das: Dein Kind kann sich darauf verlassen, dass du kommst. Daran rühren wir nicht.

Was sich verändert, ist nicht, ob du reagierst, sondern wie, und dass du vorher weißt, was du tust. Du gehst nicht unvorbereitet in die Nacht.

Wir besprechen vorher, was auf dich zukommen kann. Und zwischen den Terminen erreichst du mich über WhatsApp, wenn eine Frage auftaucht, und nicht erst beim nächsten Call.

Zweifel

Ob das bei euch funktioniert

Wir haben schon so viel probiert. Warum sollte es jetzt klappen?

Weil wir nicht bei der nächsten Methode anfangen, sondern bei eurem Kind.

Die meisten Tipps, die du kennst, sind allgemein. Sie gehen von einem durchschnittlichen Kind aus, und das gibt es nicht.

Deshalb fängt die Begleitung damit an, zu verstehen, warum euer Schlaf gerade so ist, wie er ist. Erst danach verändern wir etwas.

Versprechen kann ich dir nichts, das wäre unseriös. Ich kann dir sagen, dass wir nicht raten.

Wie schnell sehen wir erste Ergebnisse?

Oft zeigt sich in den ersten ein bis zwei Wochen etwas.

Vielleicht noch keine perfekten Nächte. Aber ein ruhigerer Abend. Ein längerer Schlafabschnitt. Das Gefühl, dass sich etwas bewegt.

Dass unser gemeinsamer Weg trotzdem sechs Wochen dauert, hat einen Grund: Nachhaltige Veränderung braucht Zeit. Nicht weil dein Kind langsam ist, sondern weil wir keine schnelle Lösung drüberkleben, die nach zwei Wochen wieder bröckelt. Wir bauen etwas, das hält.

Und wenn es bei uns nicht funktioniert?

Dann sprechen wir darüber, statt es durchzuziehen.

In sechs Wochen läuft selten alles so, wie man sich das vorher ausgemalt hat. Manche Wochen sehen rückwärts aus. Das ist eine Information darüber, was euer Kind gerade braucht, und kein Scheitern.

Wenn im Erstgespräch klar wird, dass ihr etwas anderes braucht als meine Begleitung (eine Ärztin, eine Stillberaterin, eine Therapeutin), sage ich dir das. Dafür ist das Erstgespräch auch da.

Meine Begleitung ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Behandlung. Bei Fragen zu Gewicht, Trinkverhalten oder gesundheitlichen Auffälligkeiten wende dich bitte zuerst an deine Kinderärztin oder Hebamme.

Nicht allein im Bett

Partner, Geschwister, Alltag

Mein Partner zieht nicht mit. Geht das trotzdem?

Ja.

Oft zieht ein Partner mit, sobald klar ist, worum es überhaupt geht. Darum hole ich Partner gern mit ins Gespräch: Es geht hier um den Schlaf der ganzen Familie, nicht nur um deinen.

Wenn das nicht passiert, geht es auch mit dir allein. Du arbeitest mit mir, und das reicht.

Was nicht funktioniert, ist gegeneinander arbeiten. Wenn einer von euch nachts etwas völlig anderes macht, merkt euer Kind das. Darüber sprechen wir dann offen.

Geht das auch mit einem Geschwisterkind?

Ja, das bekommen wir hin.

Ein zweites Kind im Zimmer oder im Bett macht die Sache nicht unmöglich, nur konkreter: Wir denken beide Kinder mit und brauchen einen Plan für die Nacht, in der eines das andere weckt.

Erzähl mir im Erstgespräch, wie ihr nachts verteilt seid. Danach weiß ich, wo wir ansetzen.

Was ist, wenn mein Kind zahnt, krank wird oder eine Schlafregression hat?

Dann ist das so, und wir passen uns an.

Sechs Wochen sind lang genug, dass etwas dazwischenkommt. Zähne, ein Infekt, eine Schlafregression, ein Urlaub, der Kita-Start. Das gehört zum Babyalltag und ist eingeplant, nicht der Ausnahmefall.

Was dann nicht passiert: Wir fangen nicht von vorn an. Wir halten die Phase, in der ihr seid, und machen weiter, sobald es wieder geht.

Das Praktische

Aufwand, Kosten, Garantie

Wie viel Zeit kostet mich das?

Weniger, als du befürchtest.

Die Calls legen wir so, wie es bei euch passt: abends, wenn das Kind schläft, oder mittags in der Schlafpause. Dazu kommt ein Materialpaket zum Nachlesen, das ist aber keine Hausaufgabe.

Der eigentliche Aufwand liegt nachts, und den hast du schon jetzt. Was sich ändert, ist, dass du weißt, was du tust, und dass du damit nicht allein bist.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

In der Regel nicht.

Schlafberatung ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Einige Kassen haben Bonusprogramme oder Zuschüsse für Elternkurse, das ist von Kasse zu Kasse verschieden. Ein Anruf lohnt sich, zusichern kann ich dir dafür nichts.

Wenn der Betrag das Problem ist: Die Schlafbegleitung geht auch in zwei Raten zu je 245 €. Und der SOS Call für 97 € ist der kleinere Einstieg. Entscheidest du dich innerhalb von 14 Tagen für die Begleitung, rechne ich ihn an.

Zu den Angeboten und Preisen

Gibt es eine Garantie, dass mein Kind danach durchschläft?

Nein. Und wenn dir das jemand verspricht, wäre ich vorsichtig.

Ich weiß nicht, wie euer Kind in sechs Wochen schläft. Kinder sind keine Geräte, die man richtig einstellt.

Zusagen kann ich die Begleitung: die Calls, die Erreichbarkeit zwischen den Terminen, das Material, und dass ich euch nicht mit einem Plan allein lasse.

Dazu kommt: Durchschlafen ist nicht in jedem Alter das realistische Ziel. Was für euer Kind realistisch ist, sagen wir im Erstgespräch, bevor du Geld ausgibst.

Deine Frage war nicht dabei?

Dann stell sie mir direkt

Im kostenlosen Erstgespräch telefonieren wir etwa 20 Minuten. Du erzählst mir, wie eure Nächte aussehen, und fragst, was du fragen möchtest. Danach entscheidest du in Ruhe.

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